>Chicago Blues: Otis Rush, Magic Sam


>Okay. Ich lerne jeden Tag ein bisschen was dazu. Mit Otis Rush und Magic Sam stelle ich heute zwei Vertreter des Chicago Blues vor. 

Chicago Blues ist durch einen starken Jazzeinfluss gepraegt. Die Akustikgitarre wird von einer elektrischen Gitarre ersetzt. Dazu gesellen sich dann Bassgitarre, Schlagzeug und Piano. Manchmal kommt auch noch das Saxophon hinzu. Falls auch eine Harmonika dazu gehoert, wird diese durch ein Mikrophon und einen Verstaerker hervorgehoben. Neben einer erweiterten Notenskala (verglichen mit der des Delta Blues) kennzeichnet den Chicago Blues ein schwerer, schleifender Bass. 
Dieser Stil wurde waehrend der “Great Migration” in der ersten Haelfte des 20. Jahrhunderts geformt. In dieser Zeit zogen viele schwarze Arbeiter aus dem armen Sueden — hauptsaechlich Mississippi — in den industrialisierten Norden der U.S.A. um sich ein besseres Leben zu ermoeglichen. Und mit ihnen kam der Blues, der sich dann zu dieser Form weiterentwickelte. 

Otis Rush: I Can’t Quit You Baby  Otis, der Linkshaender, spielt eine Rechtshaendergitarre. Sehr interessant. Die Gitarre wird einfach nur umgedreht. Dementsprechend sind die Saiten fuer den Gitarristen anders herum angeordnet als es normalerweise der Fall ist.

Magic Sam: Keep On Loving Me Baby

Fuer die CD Sammlung empfohlen: Crucial Chicago Blues

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