>Big Mama Thornton & Buddy Guy: "Ain’t Nothing But A Hound Dog, Big Mama Thornton: "Ball and Chain"


>Elvis Presley’s Rock-Version von Hound Dog wurde 1965  zum Hit und ging um die ganze Welt. Es war aber nicht der erste Erfolg fuer diesen Titel.  Gesungen von der Frau, die das Stueck auch komponiert hatte, stand Hound Dog 1952 schon einmal — fuer geschlagene 7 Wochen — auf Nummer 1 der R&B Charts. Ebenfalls aus Big Mama’s Feder stammt Ball And Chain, ein Stueck das sowohl fuer sie selbst als auch spaeter fuer Janis Joplin ein grosser Erfolg werden sollte. Im Laufe ihrer Karriere schrieb sie noch weitere 20 Bluestitel und brachte sich selbst das Schalgzeug- und Harmonikaspielen bei.

Big Mama Thornton’s Musik wird der Kategorie “Texas Blues” zugeordnet. Diese Stilrichtung ist im allgemeinen etwas beschwingter als der Delta- oder Chicagoblues, und durch starke Betonung der Gitarreparts kennzeichnet. So z. B. dominiert die Gitarre lange Abschnitte der Stuecke durch sogenannte “riffs and licks”.  Der Texas Blues wurde von den Ranch- und Holzarbeitern gesungen und war auch auf den weiten texanischen Oelfeldern zu Hause.   
Big Mama Thornton mit ihrem # 1 Hit Hound Dog. Hut ab vor dem Talent dieser Frau!

Big Mama’s Ball and Chain (1971) Die Saengerin scheint auf dieser Aufnahme schon von ihrer Alkoholkrankheit gezeichnet zu sein. 

Big Mama Thornton (11.12.1926 – 25.7.1984) hiess mit buergerlichem Namen Willie Mae Thornton. Ihren Spitznamen verdankt sie wohl dem Titel der Hound Dog B-Seite: They Call Me Big Mama, der sich nicht zuletzt auf ihre Leibesfuelle bezog. 
Mit 14 Jahren verlaesst sie nach dem Tod der Mutter ihr Zuhause in Montgomery, Alabama, und tourt die naechsten 7 Jahre mit der Hot Harlem Revue den Sueden der U.S.A. 1948 laesst sie sich in Houston, Texas nieder, wo sie glaubt besser Karriere machen zu koennen. Hier unterschreibt sie 1951 ihren ersten Plattenvertrag bei Peacock Records. Auf vielen ihrer Aufnahmen wird die Saengerin von Bluesgroessen wie Lightning Hopkins oder Muddy Waters begleitet, und sie wird zusammen mit Esther Philips und Junior Parker gebucht.

Als ihr Erfolg in den 60ern nachlaesst, zieht sie nach Klifornien. Dort tritt sie jedoch nur noch in verschiedenen lokalen Bluesclubs auf.
Big Mama Thornton stirbt am 25.7.1984 in Los Angeles an Herzversagen und Leberproblemen, die sie sich vermutlich durch langjaehrigen Alkoholmisbrauch zugezogen hatte.  

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s